Vorfreude auf St. Martin

Vorfreude auf St. Martin – In der Grundschule wird gebastelt und gebacken

„Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne …“ – in der Grundschule der Deutschen Schule Thessaloniki laufen die Vorbereitungen für das St. Martinsfest am 11. November 2026 auf Hochtouren.

In den Klassen 1 bis 4 wird fleißig gebastelt, geknetet und gebacken. Mit viel Fantasie und Geschick gestalten die Kinder ihre bunten Laternen für den traditionellen Laternenumzug. Gleichzeitig entstehen aus süßem Hefeteig kleine Weckmänner, die zum Martinsbrauchtum dazugehören.

Doch was steckt eigentlich hinter diesem Fest? Die Geschichte des heiligen Martin erzählt von einem römischen Soldaten, der an einem kalten Wintertag einem frierenden Bettler begegnete. Er teilte seinen Mantel mit dem Schwert und schenkte ihm die Hälfte. Diese Geste machte ihn zu einem Sinnbild für Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und die Bereitschaft, mit anderen zu teilen.

Daran erinnert das Martinsfest bis heute. Die leuchtenden Laternen stehen symbolisch für Wärme und Menschlichkeit, während die traditionellen Weckmänner aus Hefeteig auch die Freude am gemeinsamen Feiern und Teilen zum Ausdruck bringen.

Für unsere Grundschulkinder beginnt das Martinsfest schon mit den Vorbereitungen. Beim Basteln und Backen lernen sie diese schöne deutsche Tradition kennen und erleben die Freude am gemeinsamen Gestalten.

Am 11. November werden ihre selbst gebastelten Laternen schließlich beim Martinsfest leuchten – begleitet vom vertrauten Lied „Laterne, Laterne …“ und der Freude auf einen besonderen gemeinsamen Abend.